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...

irgendwie funktioniert das hier nicht so wie ich will. den ganzen tag will ich n paar tolle fotos aus dem urlaub bloggen und es `klappt nicht. das nervt.

so macht das kein spasz.

naja. dafuer gestern den ersten vollrausch im neuen heim erlebt. irgendwann so gegen 19 uhr, haben sich die umzugskartons gedreht...

heute mal bei rotwein und essen entspannen.

4.8.06 23:24


Letzter Abend

Gestern habe ich zum Abschluß meines Urlaubs nochmal das gemacht
was ich eigentlich fast jeden Abend gemacht habe: Der Sonne beim im Meer versinken zuschauen und mich (spaetestens) dann betrinken.

Bei diesem Unterfangen habe ich einen freundlichen, aufgeklärten Onkel kennengelernt, der ein wenig von seiner Zeit bei der Roten Armee erzaehlte. Insbesondere davon, wie er damals an der Seite des Vietcong, im Dschungel, für ein rotes Vietnam kämpfte. Dabei ist er fast ums Leben gekommen und noch immer erinnern ihn einige tiefe Narben an viele Freunde die er damals verloren hat.

Interessant fand ich seine Aueßerung ueber die unterschiedliche Versorgungslage der us-amerikanischen und sowjetischen Streitkräfte: "Ich weiß nicht ob die damals wirklich so viel Kokain gekriegt haben - wir haben nicht mal was zu fressen bekommen"

Später war er dann im Rahmen eines Versöhnungs-Programms zwei Mal in den USA. Dort lernte er John kennen, der damals die Bombe abwarf, die dem Onkel sein leeres Kochgeschirr in die Stirn sprengte.
2.8.06 01:34


Erschwerte Bedingungen

Ich wollte hier ja eigentlich mehr schreiben, zum Beispiel ueber die jaehrliche, nationale Tagung der Buchhalter, die hier in unmitelbarer Naehe zu mir stattfindet oder ueber Wachmaenner, die rumstreszen und mir dann im naechsten Augenblick Rollschuhe verleihen wollen (halbe Stunde nur 50 Rubel), ueber Manager die sich so die Schnaps-Kante geben dasz jedem Deutsch-Punker Hoeren und Sehen vergehen wuerde, ueber schnauzbaertige DJs, die dazu neigen nach jedem Lied eine thematisch-paszende Ansage zu machen, sich nicht zu Schade sind bei einigen Hits das Instrumental aufzulegen und selber zum Mikrofon zu greifen sowie den Abend mit einem scheinbar auf einer Elektro-Orgel gespielten Walzer, ausklingen laszen, ueber Touristen aus Sibieren die sich begeistert neben jedem scheisz Baum fotographieren laszen, darueber dasz man sich hier in der Fussgaengerzone mit einem ueberlakierten Wehrmachtshelm auf einem ueberlackierten Wehrmachtsmotorrad ablichten laszen kann (recht billig) oder darueber warum die Sendung "Wohnungs-Pogrom" auf MTV in Deutschland wahrscheinlich unter einem anderen Namen laufen wuerde. Aber ich hebe mir mein Hohn und Spott an dieser Stelle lieber doch fuer Deutschland auf. Bald gehts wieder back to Schland.  

Auszerdem sind hier erschwerte Bedingungen. Lauter plaerende Plagen um einen rum. Da kann man sich ja garnisch konzentrieren.

 

   

30.7.06 19:59


Shit.

Eigentlich wollte ich die Tage ja gerne dahin:


das ist die Gedenkstaette fuer Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili, hier zu Lande eher bekannt geworden unter seinem Kampf-Namen Josef Stalin (der Stählerne). Diesen gab er sich nach seiner Berufung ins Zentralkomitee. Daraus wird leider nichts. Genauso wie der Besuch der wunderschoenen Stadt Gori (in der sich das besagte Museum befindet) bleibt mir auch ein Abstecher zur Datscha des "Fuehrers aller Voelker" verwehrt. Beides liegt in Georgien und um das Land zu bereisen braucht man nur als russischer Staatsbuerger kein Visum. Meine Tischnachbarin beim Fruehstueck, hat Anfang der Woche den Ausflug unternommen und mich erst auf die Idee gebracht. Sie berichtete anerkennend vom sparsamen, ja fast asketischen Lebensstil "des Staehlernen". Wenn nur alle so gelebt haetten...
Naja und auszerdem droht in dem Land gerade ein Buergerkrieg. Aber das ist in einer anderen Region, glaub ich.

Stattdeszen war ich einkaufen und habe so etwas, nur in neuer und huebscher, fuer die Kueche gekauft:


nennt man dann camp, glaub ich.

und dann habe ich es auch noch geschaft einen Sonnenstich zu bekommen und den ganzen Tag gibts kein warmes Wasser.
Morgen mache ich dann als Alternative einen Ausflug zur der Datscha (oder besser gesagt, in die Naehe) eines anderen groszen, einheimischen Staatsmanns: Wladimir Wladimirowitsch
28.7.06 20:09


ja ja das Internet...

Gerade wollt ich noch was ueber das Internet hier schreiben und schon wars wech. Als es wieder ging konnte ich nur noch kurz zwei Worte schreiben und meine Zeit war rum.

Wie schon erwahnt, dient das einzige Internet-Cafe dasz ich gefunden habe, eher als Treffpunkt fuer neun und zehn Jaehrige Buben zum Computerspielen. Verwaltet und gefuehrt wird das Cafe mit harter Hand von zwei vierzehn Jaehrigen. Diese wirken auf mich etwas arrogant und unfreundlich aber wer wueder im Besitz eines solchen Monopols in so jungen Jahren nicht etwas abgehoben werden... Ich habe mich aber gleich ganz gut mit ihnen gestellt und sie verrieten mir, wann es hier nicht so zugeht wie in einem Pausenhof. Das ersparrt mir auch die repressiven Masznahmen mitansehen zu mueszen welche die beiden Chefs gegen ihre Kundschaft anwenden. Oft schmeiszen sie irgendwelche Kleinkinder mit sanfter Gewalt vor die Tuer oder beschimpfen sie zumindest lautstark. Obwohl doch da ein Schild haengt, auf dem steht dasz man fuer Beleidigungen, Schimpfen oder Schreien zehn Minuten Abzug kriegt. 

Auszerdem habe ich beschloszen Morgen mal tiefer in die Tasche zu greifen, fuenfzehn Rubel drauf zu legen und Zeit zu haben mal einen laengeren Eintrag zu schreiben. Aber erst Morgen. Jetzt Strand.

26.7.06 08:47


Die kuerzeste Nacht des Jahres...

...hatte ich am Wochenende. Beim eincecken in Muenchen war es noch hell, als ich ueber die Gang-Way in die Maschiene ging wurde es gerde richtig dunkel. Nach drei Stunden durch die Dunkelheit und einige Torbulenzen spaeter dann Sonnenaufgang ueber Moskau.

Geflogen bin ich mit den Genoszinnen und Genoszen von der Aeroflot. Neben dem Service an dem bei Billig-Fluglinien gespart wird, gewannen sie mein Herz mit dem hier|dort zu Lande ja eher verpoenten Hammer&Sichel Emblem am Heck der Maschiene.
Zwar gabs an Board nicht den mir versprochenen Gratis-Wein und Gratis-Whisky aber dafuer eine deftige Mahlzeit, seviert
auf dem kleinsten Tablet der Welt. In einer Alu-Verpakung von
der groesze einer Streichholzschachtel haben es die Genoszinnen und Genoszen geschaft drei Lebewesen und ca.
acht Gemuese-Sorte (Reis mitgerechnet) anzurichten. Weiter so!

Und dann nochmal Aeroflot, nur viel groeszer und mit noch mehr Torbulenzen. Ich mag dasz ja sehr wenns richtig wakelt und das Flugzeug staendig in so Loecher faellt (so fuehlt sich das zumindest an). Das ist ein klein wenig wie druff sein

Dann noch am Flughafen von Sotschi (da bin ich irgendwo gerade) fuer eine "verdachtsunabhaengige Kontrolle" auserwaehlt worden. Nehme ich ja normalaweise routiniert,
aber nach dem man an einem Tag ungefaehr 56 Mal irgendwelche Papiere vorzeigen musste, merke ich, dasz ich langsam gereizt werde...

Naja und jetzt bin ich in Sotschi, in der totalen Freak-Show.
Fuehle mich aber hinter meinem neuen Schnurbart gut getarnt.
Werde bei Gelegenehit mal mehr zu meinem Aufenthaltsort un den Begleitumstaenden schreiben.

Hier ist das mit dem Interent leider nicht so einfach, wie ich mir das vorgestellt habe. Das einzige Cafe, dasz ich gefunden habe und welches ich zu Fusz erreichen kann, dient eigentlich weniger zum surfen sonderen wird von frueh bis spaet von neun Jaehrigen als Spiele-Treff genutzt...

jetzt Strand.

25.7.06 08:35


leaving Schland!

Yuhuu. Gleich gehts zum Flughafen. Von da zu nem anderen Flughafen und von dem dann da hin:

Das ist in Russland. Dieser Ausflug wird sicherlich etwas anders als der letzte.

Mache Aktivitäten, wie zum Beispiel das Studium des geschlechtspezifischen Balzverhaltens in russischen Teenediscos, werde ich gewißenhaft weiterführen. Schließlich steht auch bald die Abiturprüfung vor der Tür und da wird im Fach "Russisch" auch Landeskunde gefragt sein. Ich werde versuchen hier kurze Zwischenberichte zu geben.

Apropos letzte Russland-Reise:
Eine Reportage von mir über die Tour kam letztes Jahr bei Radio Hertz. Zwei Mitarbeiter des Senders wurden letzten Sonntag nach fast einer Woche in einem russischen Gefängnis wieder freigelassen. Ihnen wurde vorgeworfen in St. Petersburg öffentlich uriniert zu haben. Die Betroffenen sehen in dem Urteil einen Akt der Repression gegen den Widerstand anläßlich des G8 Gipfels in St. Petersburg. Die beiden haben als Journalisten die Anti-G8-Fahrradkarawane begleitet.

Wenn ich schon mal in Russland bin, werde ich mal bei den zuständigen Stellen nachfragen, was den für eine drakonische Strafe eigentlich auf dem Delikt des gemeinschaftlichen entblößens des Unterleibs im Verwaltungsviertel von St. Petersburg steht (unweit des Denkmals für den Gründer der Tscheka, Felix Dserschinski). Dabei darf ich nicht vergeßen dieses Video mit zu bringen.
22.7.06 17:39


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